Förderung
By
Inga Thor & Patrick Bauer
March 19, 2020

Hacks zum produktiven Arbeiten im Homeoffice

Das Homeoffice: Für die einen ein Ort von Geborgenheit und Kreativität, für die anderen ein unumgängliches Arrangement in Zeiten der Corona-Pandemie. Fakt ist: Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden birgt enormes Ablenkungspotential.

Um eure Produktivität trotzdem weiter aufrecht zu halten, haben wir Inga Thor gebeten, euch Tipps zum produktiven Arbeiten zu geben. Die Prozessmanagerin und Geschäftsführerin von Tringular beschäftigt sich hauptberuflich mit agilen Prozessen in innovativen Unternehmen.



Hacks zum produktiven Arbeiten auch im Homeoffice von Inga Thor

Um das Homeoffice zu einem vollwertigen Arbeitsumfeld zu machen, braucht ihr nicht viel. Hier eine kleine Auswahl an Tools die euch dabei behilflich sein können.

Hardware:

Neben eurem Laptop oder PC solltet ihr zusätzlich über eine gute Kamera und ein gutes Headset verfügen.

Software:

Slack oder Discord - Kommunikationstools und Chat für Teams.  

Zoom - stabiles Tool für Videokonferenzen.

Loom - kostenloses Video und ScreenRecording Tool.

Stickies.io - digitalisierte Sticky Notes für eure Teamarbeit.

Brain.fm - Musik, die eure Neuronen anregt. Für einen besseren Fokus.

Noisli - Sounds zum selber basteln, für die Arbeit und zum Relaxen.


Schafft euch Routinen:

Damit sich der Arbeitstag im Homeoffice auch so anfühlt, solltet ihr zur gewohnten Zeit aufstehen und frühstücken. Genießt die Zeit mit eurer Familie, aber zieht euch auch für die Arbeit zurück.

Dresscode:

An den ersten Tagen im Homeoffice mag sich die Jogginghose noch gut anfühlen. Aber sobald ihr das gemütliche Lümmeln auf der Couch mit produktiver Arbeit vermischt, verschwimmt auch die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit.

Zieht die Kleidung an, die ihr auch im Büro tragen würdet. Vielleicht ein bisschen komfortabler, was die Socken angeht.

Für Frauen: BH an und Make up drauf.

Workflow:

Richtet euch einen praktischen Arbeitsplatz ein. Stellt euch den Kaffee, Tee oder das Getränk an den Schreibtisch und arbeitet los.
Wenn ihr alleine seid, können euch Brain.fm oder Noisli dabei helfen in den Flow zu kommen.

Um euer Zeitmanagement zu optimieren könnt ihr die Pomodoro-Technik anwenden:

25 Minuten arbeiten + 5 Minuten Pause oder 50 Minuten arbeiten und 10 Minuten Pause. Je nach dem, wie stark ihr euch fokussieren könnt. Der Visual Timer für das Handy, Alexia oder die klassische Eieruhr werden euch dabei eine nützliche Unterstützung sein.

Seid kreativ und neugierig. Jetzt ist eine gute Zeit, um eure persönliche Flow-Zusammenstellung auszuprobieren!

Social Glue

Plant euch jeden Tag ein Team-Meeting ein. Zur gleichen Zeit, am gleichen (remoten) Ort. Zoom bietet euch dafür ein stabiles Konferenz-Tool mit tollen Features.

Die ersten 5 Minuten im Meeting könnt ihr einfach plätschern lassen. Tauscht euch über alles aus, was euch bewegt. Allerweltsgerede (oder wer die schönste Kaffeetasse vor sich oder die interessantesten Socken an hat). Danach solltet ihr miteinander die Agenda aufstellen und abarbeiten. Außerdem empfiehlt sich eine Retrospektive einmal die Woche.

Hier noch zwei Leseempfehlungen:

Das t3n Magazin bietet einen kostenlosen Homeoffice-Guide als PDF zum Download an.

Der Spiegel spricht schon vom „Überleben im Homeoffice“, trotzdem sehr lesenswert.

Bleibt gesund und macht das Beste aus der Situation.